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Letzte Änderungen: 08.12.2014
Im Margräflerland und in Teilen von Baden, so auch im Elsass wurden von der damaligen großherzoglichen Regierung schon im 17. Jahrhundert Brennkontingente ausgegeben.

Diese Brennrechte erlaubten den privilegierten Obstbauern und Winzern das Obst, welches man nicht über den Markt als Frischware verkaufen konnte, zu Schnaps zu verarbeiten.

Zu diesem Zweck musste der jeweilige Ost- oder Weinbauer eine Brennerei mit entsprechendem Gerät installieren.

Unser Brennrecht wurde 1879 zugeteilt und ist seit
5 Generationen in Familienbesitz.
Mit so einem Brennrecht durften und so ist es bis heute 300 Liter Alkohol in einem Jahr hergestellt werden.
Die damals verwendeten Gerätschaften waren einfache Kupferkessel mit Füllmengen von unter hundert Liter. Diese wurden mit Holz in direkter Feuerung beheizt.

In späteren Jahren wurden entsprechend der zeitlichen Entwicklung die Brenngeräte mit wasserbad und größeren Füllmengen ausgestattet und neu installiert. Die Füllmenge ist bei diesen Abfindungsbrennereien auf 150 Liter begrenzt.

In meiner Brennerei,
welche die der "Schnäggestraußi" angegliedert ist stelle ich ca.
22 Schnäpse und Liköre her.
Für Gruppen kann nach Terminabsprache auch eine Schnapsprobe organisiet werden.
Von mir hergestellte Schnäpse und diverse andere Spezialitäten wurden mit mehreren Medallien ausgezeichnet.
Verschiedene Liköre sind auch im Angebot.
Helmut Ruser mit seinen Enkeln
Frank (l.) und Alex Greiner (r.).
Auf Wunsch können wir die Destillate auch dem Anlass entsprechend in besondere Flaschen mit speziellem Etikett abfüllen.
helmutruser@web.de